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05.09.2017, 12:43

Bilanz der Umweltverbände: Verkehrs-, Agrar- und Klima­politik unter Kanzlerin Merkel ohne Weitblick. Künftige Bun­des­regierung muss um­steuern

„Mit einer Land­wirt­schaft, die die Ge­wässer verseucht, einer Verkehrs­politik, die die Luft ver­giftet und einer Klima­politik, die Wirt­schafts­interes­sen statt des Klimas schützt, liegen die Heraus­forde­rungen auf der Hand. Mit Lippen­bekennt­nissen sind die umwelt­politi­schen Krisen nicht zu bewälti­gen. In der kom­menden Legis­latur­periode müssen end­lich die Ziele, die sich die Bundes­regie­rung ge­setzt hat, in kon­krete Maßnahmen über­setzt werden. Wer jetzt erneut auf die Strate­gie der langen Bank setzt, ohne die Pro­bleme im Kern an­zu­gehen, handelt grob fahr­lässig. So ver­liert nicht nur die Um­welt­politik jede Glaub­würdig­keit, sondern die Politik ins­ge­samt“, sagte DNR-Präsi­dent Kai Niebert. ...

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Bau unserer zweiten Eisvogelbrutwand

Bau der zweiten Eisvogelbrutwand des NABU Kaiserslautern und Umgebung an der Lauter
Bau der zweiten Eisvogelbrutwand (Anklicken vergrößert)

29.November 2013

Am Freitag in der letzten Novemberwoche haben wir unsere zweite Brutwand für den Eisvogel gebaut. Das Wetter war stabil, d.h. kalt, kein Regen, aber der Boden von Nässe aufgeweicht.

Wir mussten die vorbereiteten Nistkästen, das Werkzeug und etwas Erdmaterial zum Auffüllen mühsam mit der Schubkarre die ca. 300 Meter vom Auto zum Bachufer transportieren.

Mit der Erfahrung von unserem ersten Bau ging diesmal alles ein wenig schneller von der Hand:

Die vorbereitete Brutwand vor Ort zusammenschrauben; Eisenpfähle in die weiche Erde schlagen, um dem Kasten stabilen Halt auf dem weichen Untergrund zu bieten; die Kästen innen mit Lehm auffüllen und die Brutröhren einsetzen und oben mit Folie und Betonplatten verschließen.

Schließlich schütteten wir den gesamten Bau von hinten mit Erde auf und deckten ihn mit Grassoden ab, so dass sich ein in die Landschaft integrierter Hügel ergab.

Nach gut vier Stunden und viel Schweiß war alles fertig.

Bei der Kontrolle unserer ersten Brutwand, die ungefähr 200 Meter von der neuen entfernt steht, flog ein Eisvogel auf, der sich dort aufhielt. Ein gutes Omen?

Nun stehen den Eisvögeln an zwei künstlichen Wänden insgesamt vier Höhlen zur Verfügung, was unsere Hoffnung verstärkt, dass sich ein Paar, das an der Lauter überwintert, nächstes Jahr zum Brüten entschließen könnte.

Am Bau beteiligt waren:  Peter Ramachers, Christopher Henn, Philipp Diermayr und Frank Dohrmann.

Autor: Frank Dohrmann, Fotos: Frank Dohrmann und Peter Ramachers

 

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