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10.11.2017, 17:07

„Hallo Jamaika: Neue Agrar­poli­tik jetzt!“

zur Abstimmung

Die industrielle Land­wirt­schaft ist die größte Be­dro­hung für unsere heimi­sche Natur. Sie ver­nich­tet den Lebens­raum vieler Tier- und Pflan­zen­arten. Und sie ge­fähr­det durch den mas­si­ven Ein­satz von Pesti­ziden und Dünge­mitteln auch unsere eige­nen Lebens­grund­lagen.

Unter dem Motto „Hallo Jamaika: Neue Agrar­poli­tik jetzt!“ haben Sie jetzt auf www.NABU.de/neueAgrarpolitik die Mög­lich­keit, sich für eine faire, ge­sun­de und natur­ver­träg­liche Land­wirt­schaft ein­zu­setzen. ...

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Bau unserer zweiten Eisvogelbrutwand

Bau der zweiten Eisvogelbrutwand des NABU Kaiserslautern und Umgebung an der Lauter
Bau der zweiten Eisvogelbrutwand (Anklicken vergrößert)

29.November 2013

Am Freitag in der letzten Novemberwoche haben wir unsere zweite Brutwand für den Eisvogel gebaut. Das Wetter war stabil, d.h. kalt, kein Regen, aber der Boden von Nässe aufgeweicht.

Wir mussten die vorbereiteten Nistkästen, das Werkzeug und etwas Erdmaterial zum Auffüllen mühsam mit der Schubkarre die ca. 300 Meter vom Auto zum Bachufer transportieren.

Mit der Erfahrung von unserem ersten Bau ging diesmal alles ein wenig schneller von der Hand:

Die vorbereitete Brutwand vor Ort zusammenschrauben; Eisenpfähle in die weiche Erde schlagen, um dem Kasten stabilen Halt auf dem weichen Untergrund zu bieten; die Kästen innen mit Lehm auffüllen und die Brutröhren einsetzen und oben mit Folie und Betonplatten verschließen.

Schließlich schütteten wir den gesamten Bau von hinten mit Erde auf und deckten ihn mit Grassoden ab, so dass sich ein in die Landschaft integrierter Hügel ergab.

Nach gut vier Stunden und viel Schweiß war alles fertig.

Bei der Kontrolle unserer ersten Brutwand, die ungefähr 200 Meter von der neuen entfernt steht, flog ein Eisvogel auf, der sich dort aufhielt. Ein gutes Omen?

Nun stehen den Eisvögeln an zwei künstlichen Wänden insgesamt vier Höhlen zur Verfügung, was unsere Hoffnung verstärkt, dass sich ein Paar, das an der Lauter überwintert, nächstes Jahr zum Brüten entschließen könnte.

Am Bau beteiligt waren:  Peter Ramachers, Christopher Henn, Philipp Diermayr und Frank Dohrmann.

Autor: Frank Dohrmann, Fotos: Frank Dohrmann und Peter Ramachers

 

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