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05.09.2017, 12:43

Bilanz der Umweltverbände: Verkehrs-, Agrar- und Klima­politik unter Kanzlerin Merkel ohne Weitblick. Künftige Bun­des­regierung muss um­steuern

„Mit einer Land­wirt­schaft, die die Ge­wässer verseucht, einer Verkehrs­politik, die die Luft ver­giftet und einer Klima­politik, die Wirt­schafts­interes­sen statt des Klimas schützt, liegen die Heraus­forde­rungen auf der Hand. Mit Lippen­bekennt­nissen sind die umwelt­politi­schen Krisen nicht zu bewälti­gen. In der kom­menden Legis­latur­periode müssen end­lich die Ziele, die sich die Bundes­regie­rung ge­setzt hat, in kon­krete Maßnahmen über­setzt werden. Wer jetzt erneut auf die Strate­gie der langen Bank setzt, ohne die Pro­bleme im Kern an­zu­gehen, handelt grob fahr­lässig. So ver­liert nicht nur die Um­welt­politik jede Glaub­würdig­keit, sondern die Politik ins­ge­samt“, sagte DNR-Präsi­dent Kai Niebert. ...

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Themenabend: „Klimawandel: Was bedeutet das für uns?”, „Auswirkungen des Klimawandels auf die Vögel in Deutschland”

16.03.2010 (20:00 - 22:30)

Themenabend Klimawandel mit 2 Vorträgen und Diskussion

Veranstalter: KLIFF und NABU Kaiserslautern
Ort: Technische Universität Kaiserslautern, Gebäude 46/210
Ausstellung zum Klimawandel: LK 12, Albert-Schweitzer-Gymnasium


IPCC 2000„Klimawandel: Was bedeutet das für uns?”

Einführung Klimawandel:
Was können wir bisher in den letzten 100 Jahren beobachten?
Was sind die bisherigen Auswirkungen?
Womit müssen wir in der mittelfristigen bis langfristigen Zukunft rechnen?
Was können wir tun?
Diese 4 Fragen möchte ich jeweils vom Globalen über Europa zur Region Südwest-Deutschland/Rheinland-Pfalz hin beleuchten.
Weitere Punkte sind die speziellen Auswirkungen auf die Wälder in RLP und den Wasserkreislauf.

 

Referent: Dr. rer.nat. Martin Cassel-Gintz, Technische Universität Kaiserslautern, Institut KLIFF

Jahrgang 1965, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Wasserbau und Wasserwirtschaft, Kaiserslautern Institute for Flood Management and River Engineering der Technischen Universität Kaiserslautern. Seine Tätigkeitsfelder umfassen die Sachgebietsleitung „Anpassungsstrategien an den Globalen Wandel“ und die Mitarbeit im internationalen INTERREG IV-A Projekt Großregion „Hoch- und Niedrigwassermanagement im Mosel- und Saareinzugsgebiet (FLOW MS)“.

Dr. Cassel-Gintz hat 2001 an der Geowissenschaftlichen Fakultät der Freien Universität Berlin zum Thema „GIS-gestützte Analyse globaler Muster anthropogener Waldschädigung“ promoviert und war von 2007 bis Ende 2008 im Fachgebiet Klimaschutz des Umweltbundesamts im Bereich Internationaler Klimaschutz, Klimawandel und Auswirkungen, sowie im nationalen Kompetenzzentrum `Klimafolgen und Anpassung´ (KomPass) tätig. In dieser Zeit arbeitete er an der Ausarbeitung der Deutschen Anpassungsstrategie mit und fungierte als Deutscher Koordinator in den Expertengruppen „Wissenschaft des Klimawandels“ und „Anpassung an den Klimawandel“ der EU-Ratsarbeitsgruppe „Klima“, welche für die EU die internationalen Klimaverhandlungen führt. Davor war er fünf Jahre als Wissenschaftler am Zentrum für Entwicklung und Umwelt der Universität Bern, ein Jahr als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Geschäftsstelle des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung `Globale Umweltveränderungen´ (WBGU), sowie sieben Jahre am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung beschäftigt. Er studierte Geographie an der Freien Universität Berlin und der Wilfrid Laurier University, Waterloo, Kanada (kanadischer Abschluss M.A. Geography 1993). Seit Januar 2009 arbeitet er im Fachgebiet Wasserbau und Wasserwirtschaft der TU Kaiserslautern. Weitere Informationen


 

NABU: Roter Milan„Auswirkungen des Klimawandels auf die Vögel in Deutschland”

Laut Wissenschaft werden die Vogelarten aufgrund des Klimawandels ihre Areale im Mittel um 440 km nach Norden verschieben. Dort gibt es aber gegenwärtig zumindest teilweise große Unterschiede in den Arten bei Pflanzen oder Insekten, d.h. bei der Nahrung für die meistenVögel. Diese Nahrung wird dem Klimawandel nicht in der notwendigen Geschwindigkeit folgen können. Heutige und zukünftige Areale werden zum Teil nur noch gering überlappen. Und die Areale der einzelnen Arten werden kleiner.

Was passiert, wenn die Zugvögel zurück kehren und der Winter ist nahezu ausgefallen oder das Frühjahr hat bereits sechs Wochen Früher begonnen? Sind die für die Jungvögel benötigten Insekten noch vorhanden? Wenn die Vögel mit der sich ausbreitenden Warmzone nach Norden ziehen, haben sie dort auch die notwendige Nahrung? Wie schnell werden Insekten und Vögel aus der Mittelmeerregion bei uns heimisch werden? Prognosen gehen von einem deutlichen Rückgang der Artenvielfalt aus. Wie begründen die Wissenschaftler dies und gibt es Auswege?

Referent: Diplom-Biologe Sven Trautmann, Universität Mainz

Herr Trautmann hat zu diesem Thema an der Johannes-Gutenberg-Universität (Institut für Zoologie, Abt. 5: Ökologie) in Mainz geforscht und zu diesem und verwandten Themen zahlreiche Vorträge gehalten. Seit seiner Diplomarbeit zum Thema „Die Biogeographie der Karmingimpel” promoviert er er an der Johannes-Gutenberg-Universität bei Prof. Dr. Böhning-Gaese mit dem Thema „Modeling bird ranges under global climate and land-use change”. Er ist Mitautor vieler Veröffentlichungen zu verschiedenene Gimpelarten und zu Gebietsveränderungen von Vögeln. Weitere Informationen

Außerdem ist Sven Trautmann Leiter des NABU-Landesfachausschusses Ornithologie in Rheinland-Pfalz. 

 

Gäste sind herzlich eingeladen!

 


Ausstellung zum Klimawandel, Leistungskurs 12 des Albert-Schweitzer-Gymnasiums

(Anklicken zum Vergrößern)

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