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05.09.2017, 12:43

Bilanz der Umweltverbände: Verkehrs-, Agrar- und Klima­politik unter Kanzlerin Merkel ohne Weitblick. Künftige Bun­des­regierung muss um­steuern

„Mit einer Land­wirt­schaft, die die Ge­wässer verseucht, einer Verkehrs­politik, die die Luft ver­giftet und einer Klima­politik, die Wirt­schafts­interes­sen statt des Klimas schützt, liegen die Heraus­forde­rungen auf der Hand. Mit Lippen­bekennt­nissen sind die umwelt­politi­schen Krisen nicht zu bewälti­gen. In der kom­menden Legis­latur­periode müssen end­lich die Ziele, die sich die Bundes­regie­rung ge­setzt hat, in kon­krete Maßnahmen über­setzt werden. Wer jetzt erneut auf die Strate­gie der langen Bank setzt, ohne die Pro­bleme im Kern an­zu­gehen, handelt grob fahr­lässig. So ver­liert nicht nur die Um­welt­politik jede Glaub­würdig­keit, sondern die Politik ins­ge­samt“, sagte DNR-Präsi­dent Kai Niebert. ...

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Ortsbegehung des Waldgebietes westlich von OPEL am 11.04.2014

NABU-Exkursion in das Gebiet westlich von OPEL
NABU-Exkursion in das Gebiet westlich von OPEL

Bedrohung durch den voraussichtlichen Beschluss der Fortschreibung des FNP 2025 im Bauausschuss in der Sitzung am 13.04.2015

Am 11.04.2015 folgten über 40 Vertretern von Stadtrat, Umwelt­aus­schuss, Bau­aus­schuss und Naturschutzbeirat der Einladung des NABU zur Besichtigung. Die Einladung wurde von den Natur­schutz­verbänden GNOR, Natur­freunde, Pollichia, BUND und SDW unterstützt. Grund war vor der in der folgenden Woche vorgesehenen Stadtrats­sitzung auf die Schutz­würdigkeit des Gebietes aufmerksam zu machen.

Das Gebiet westlich des Werksgeländes von OPEL gehört überwiegend der Firma OPEL. Es ist im bisherigen Flächen­nutzungs­­plan als Erweiterungs­fläche für OPEL vorgesehen und als Industrie- und Gewerbe­fläche ausge­wiesen.

Da diese damals geplante Nutzung seit inzwischen über Jahrzehnte nicht umgesetzt wurde, konnten sich in diesem Gebiet unter­schiedliche, außer­gewöhnliche Lebensräume mit zahlreichen seltenen Arten entwickeln. Ein faunistisches Gutachten der Stadt im Rahmen der Planungen einen Bebauungsplan zu erstellen hat mindestens 16 gefährdete Arten der Roten Liste Rheinland-Pfalz ermittelt. Eine Besonderheit ist auch die räumliche Nähe des wohl letzten Niedermoores im Stadtgebiet mit einem alten, außergewöhnlichen Eichen-/Buchenwald und mit sandigen Trockenlebensräumen im Süden des Gebietes. Auch bei der Fauna gibt es im Gebiet außergewöhnliche Raritäten wie beispielsweise ein Vorkommen der Rauschbeere im nordwestlichen Bereich, die es in der Region so nicht wieder gibt.

Weitere Informationen finden Sie in der am 30.03.2015 vom NABU erstellten Einladung zur Ortsbegehung des Waldgebietes westlich von OPEL:

Bild links: grau hinterlegt ist die geplante Bebauung laut FNP-Entwurf
Bild rechts: einfacher Entwurf des NABU bei Berücksichtigung der meisten schützenswerten Gebiete

 

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