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Aktuelles

13.08.2017, 13:00

Einladung zum 12. Natur­schutz­fest an der NABU-Hütte

Der NABU lädt alle im Raum Kai­sers­lautern beruflich oder ehrenamtlich aktiven Natur- und Um­weltschützer mit Ihren Familien erneut zum Natur­schutz­fest an die NABU-Hütte in Frankenstein ein. Das Fest soll eine Begegnungs­mög­lich­keit zum Kennen­lernen und Aus­tausch des ehren­amtlichen und beruf­lichen Natur­schutzes in der Re­gion Kaisers­lautern sein. Selbst­ver­ständ­lich sind auch Natur­schützer der benach­barten Land­kreise und alle Freunde des NABU eingeladen.

Naturschutzfest 2017

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Vortrag und Nachtexkursion „Lurche im Wald”

Bild: Larve des Feuersalamanders
Larve des Feuersalamanders

Der NABU besitzt am Glasbach in Diemerstein vier Teiche und eine Hütte (weitere Infos). Diese Teiche und die im Bachlauf oberhalb liegenden, ehemaligen Fischanzuchtbecken sowie der Bach und eine seitlich gelegene Quelle waren als Ziel für eine Nachtexpedition am 15.05.2007 ausgewählt.

In der mit einem Holzofen schön warm geheizten NABU-Hütte erklärte uns Christoph Bernd ab 19 Uhr in einem offenen Vortrag den Stand seiner faunistischen Feldforschungen. Christoph Berndist selbständiger Biologe mit Schwerpunkt Zoologie und führt für den NABU Kaiserslautern seit 2006 eine qualitiative Bestandsaufnahme an den Glasbachteichen durch.

Bei seinem Vortrag ist der Christoph als Leiter der AG Amphibienschutz im Saarland natürlich besonders auf die Lurche (Grün- und Braunfrösche, Molche und Salamander) und auf die Problematik durch die Signalkrebse als Neozoen in den Teichen eingegangen. Die Signalkrebse sind, wie alle nordamerikanischen Krebse, für das Einbringen der Krebspest verantwortlich. Sie sind dabei einigermaßen restistent gegen diese Pilzkrankheit, doch der ursprünglich hier vorkommende, deutsche Fluß- oder Edelkrebs wird hierdurch innerhalb kürzester Zeit in den betroffenen Regionen ausgerottet.

Auch auf die vorhandenen Fischarten und die relativ wenigen Insekten (Libellen) durch das kalte Wasser und die starke Verschattung in dem engen, bewaldeten Tal wurde kurz eingegangen.

Gegen 21.15 Uhr brachen wir mit Gummistiefeln oder Watthosen und mit Taschenlampen zur Nachtexkursion auf. Bereits am ersten Mönch begann eine ausgedehnte Jagd nach dem Signalkrebs. Im flachen Wasser beobachteten wir eine riesige Anzahl von Quappen der Erdkröte.

Die zweite, längere Station galt dem Feuersalamander. Zwar konnten wir keinen Salamander entdecken, fanden dafür aber zahlreiche Larven des gebänderten Salamandra salamandra terrestris.

Die Suche nach Bachforellen im oberen Bachlauf war leider nicht erfolgreich.

Es war eine tolle, stimmungsvolle Exkursion, die wir bestimmt auch einmal wiederholen werden.

Alle Bilder sind urheberrechtlich und nach dem "Recht am eigenen Bild" geschützt. Abgebildete Personen können die Bilder gerne in hoher Auflösung bei uns anfordern.