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05.09.2017, 12:43

Bilanz der Umweltverbände: Verkehrs-, Agrar- und Klima­politik unter Kanzlerin Merkel ohne Weitblick. Künftige Bun­des­regierung muss um­steuern

„Mit einer Land­wirt­schaft, die die Ge­wässer verseucht, einer Verkehrs­politik, die die Luft ver­giftet und einer Klima­politik, die Wirt­schafts­interes­sen statt des Klimas schützt, liegen die Heraus­forde­rungen auf der Hand. Mit Lippen­bekennt­nissen sind die umwelt­politi­schen Krisen nicht zu bewälti­gen. In der kom­menden Legis­latur­periode müssen end­lich die Ziele, die sich die Bundes­regie­rung ge­setzt hat, in kon­krete Maßnahmen über­setzt werden. Wer jetzt erneut auf die Strate­gie der langen Bank setzt, ohne die Pro­bleme im Kern an­zu­gehen, handelt grob fahr­lässig. So ver­liert nicht nur die Um­welt­politik jede Glaub­würdig­keit, sondern die Politik ins­ge­samt“, sagte DNR-Präsi­dent Kai Niebert. ...

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Stimmen Sie bis 2. Mai für eine bessere Agrar­politik!

08.04.2017, 08:23 von J.Reincke

Link zur AbstimmungDie industrielle Landwirtschaft ist die größte Bedrohung für unsere heimi­sche Natur. Sie ver­nich­tet den Lebens­raum vieler Tier- und Pflanzen­arten. Und sie gefähr­det durch den massiven Ein­satz von Pesti­ziden und Dünge­mitteln auch unsere eige­nen Lebens­grund­lagen. Wir haben jetzt die ein­malige Chance, die hierfür ver­antwort­liche EU-Agrar­politik zu ändern! Daher wende ich mich heute an Sie und bitte Sie um Ihre Hilfe:

Geben Sie unter www.NABU.de/abstimmen Ihr JA für eine bessere Agrar­politik.
Retten Sie mit uns die Arten­vielfalt Europas!

 
Wir wollen, dass Landwirte besonders unterstützt werden, wenn sie naturschonend wirtschaften. Doch bisher werden fast 60 Milliar­den Euro Steuer­gelder pro Jahr überwiegend nach Größe der Betriebe verteilt. Die Folgen sind fatal: Durch die immer intensivere Bewirt­schaftung der Flächen drohen Rebhuhn und Feldhamster auszusterben und die Bestände von Wildbienen und Schmetterlingen gehen massiv zurück. Das Grundwasser ist zunehmend mit Nitrat belastet und in unseren Lebensmitteln finden sich Rückstände von Pestiziden wie Glyphosat. Diese Situation besorgt mich sehr, denn wir tragen eine Verantwortung für zukünftige Generationen. Ich bin der Überzeugung: Landwirte, Verbraucher und Natur haben eine bessere Landwirtschaftspolitik verdient.

Noch bis zum 2. Mai 2017 sind alle EU-Bürgerinnen und -Bürger aufgerufen, online über eine Reform der EU-Agrarpolitik abzustimmen. Ich bitte Sie daher herzlich: Helfen Sie uns, bei den verantwortlichen Politikern ein starkes Zeichen für die Natur zu setzen! Geben Sie gemeinsam mit Naturfreunden in ganz Europa jetzt unter www.NABU.de/abstimmen Ihr JA für eine bessere Landwirtschaft.

Ich bedanke mich herzlich für Ihren Einsatz!

Ihr NABU Kaiserslautern und Umgebung,

Jürgen Reincke, Vorsitzender

 

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