Aktuelles – Anzeige
Hilfe, da ist ein Tier!
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Mopsfledermaus (Foto: Dietmar Nill, NABU-Netz) -
Hornisse (Ingo Ludwichowski/NABU) -
Sächsische Wespe (Peter Brixius/NABU) -
Greifvogel in der Auffangstation Haßloch (Foto: NABU KL) -
Zusammengerollter Igel - Foto: NABU/Krzysztof Wesolowski -
Elster (NABU Fotonatur) -
Feldwespe (Dr. Henner Kinder/NABU) -
Rotmilan (Foto: Uwe Kay, NABU-Netz) -
Saatkraehe (NABU, Gaby Schroeder) -
Erdkröten auf der Strasse (Foto Sven Baumung/NABU)
Kontaktadressen oder Informationen zu den uns am häufigsten gemeldeten Tierproblemen
Sie suche Hilfe, brauchen einen Ansprechpartner oder haben ein Tierproblem im Haus oder Garten?
Vom Frühjahr bis in den Herbst erreichen unsere ehrenamtlichen Mitglieder fast täglich Anrufe, manchmal mehrere täglich, weil jemand ein verletztes Tier gefunden hat oder weil ein Tier in der Wohnung oder im Garten Probleme macht.
Im Frühjahr sind es eher junge Vögel, die aus em Nest gefallen sein sollen. Und ja, da schleicht doch Nachbars Katze im fremden Garten rum. Im Hochsommer sind es viele Anrufe wegen Wespen- oder Hornissenbauten am Wohn- oder Gartenhaus. Im Sommer und Herbst werden auch Fledermüuse gefunden oder haben sich in ein Zimmer verflogen. Im Spätherbst sind es kleine Igel, die ja noch so klein sind. Und das ganze Jahr über werden Vögel gemeldet, die irgendwo verletzt sind oder einfach nur rumsitzen. Dazu Anfragen, was das für ein Insekt oder für eine Pflanze sein könnte, was man gegen böse Nachbarn tun kann und dass der (ehrenamtliche) Naturschutz verantwortlich sei gegen die "bestimmt illegale Baumfällung" vorzugehen.
Vieles davon machen wir, oft auch gern. Manchmal fühlen wir uns auch instrumentalisiert und sogar missbraucht. Und oft hätte selber „googeln“ bestimmt auch geholfen. Aber manchmal sind wir für überforderte Anfrufer wirklich die Rettung; dies ist dann auch wieder der Grund, warum wir dies tun – und dann auch gerne.
Mit der folgenden Zusammenstellung wollen wir versuchen Ihnen weiterzuhelfen.
Bitte bedenken Sie, dass viele der unten genannten Kontaktmöglichkeiten nur ehrenamtlich aktiv sind! In dringenden Notfällen können Sie selbstverständlich auch versuchen uns zu erreichen. Bitte berücksichtigen Sie, dass auch wir im NABU Kaiserslautern für den Naturschutz nur in unserer Freizeit aktiv sind. Kontakt zum Vorstand des NABU Kaiserslautern
NABU-Fledermaustelefon und häufigste Fragen
Verbreiten Fledermäuse Corona? Und was soll ich tun, wenn ich eine Fledermaus finde? Diese und viele andere Fragen werden in unseren FAQs beantwortet. Wer hier nicht fündig wird, ruft einfach das NABU-Fledermaustelefon an. Unsere Expert*innen sind für Sie da!
Bundesweites Fledermaustelefon gibt Auskunft zu Fledermäusen
Im Bereich Kaiserslautern: Guido Pfalzer & Claudia Weber, Tel.: 06306-992424
Erste Schritte, wenn man ein Fledermausbaby gefunden hat: Fledermausbaby gefunden, was nun?
Die Größe und die Verletzung sind entscheidend
Vögel, die an eine Scheibe geflogen sind, sichern Sie bitte zunächst in einem dunklen Karton mit Luftlöchern. Hierzu können Sie den Vogel mit der Hand, Handschuhen oder einem Handtuch vorsichtig aufnehmen. Im Unterschied zum Rehkitz darf man Vögel, auch Jungvögel anfassen. Viele Kleinvögel erholen sich nach dem Zusammenprall mit einer Glasscheibe oder sterben innerhalb der ersten Stunde an einer inneren Blutung.
Bitte geben Sie kein Futter oder Wasser. Ähnlich wie bei einem Menschen mit einer Gehirnerschütterung kann dies für den Vogel schlimmstenfalls lebensgefährlich sein.
Stellen Sie den Karton an einen ruhigen, kühlen und schattigen Platz, der vor Katzen oder anderen Räubern geschützt ist.
Bitte rufen Sie bei verletzten Vögeln nicht beim NABU Kaiserslautern und Umgebung an. Berufsbedingt haben wir niemanden, der sich tagsüber um verletzte Vögel kümmern kann. Wir müssten Sie dann genauso auf die nachfolgend gelisteten Möglichkeiten verweisen. Kontaktieren Sie anschließend bitte eine der im Folgenden angegebenen Stellen und folgen Sie deren Anweisungen.
Greifvogelauffangstation des NABU Haßloch (keine Singvögel!)
Liste der Auffangstationen im Postleitzahlen-Bereich 6
Private Auffangstation in Kaiserslautern: Kurt Wilhelm, Tel.: 0631-77225
Wildtierhilfe Kaiserslautern, Tel.: 0177-4256478
Wildvogel- und Taubenhilfe: 01711209481
Nicht jeder Igel braucht Hilfe!
Grundsätzlich gilt: Wer einen Igel findet, sollte ihn in Ruhe lassen. Auch die im Herbst scheinbar umherirrenden Tiere sind in den allermeisten Fällen nicht in Not.
Auch die Aktiven beim NABU Weilerbach betreuen mehrere Amphibienzäune und freuen sich über Unterstützung.